Während in Deutschland schon seit Jahren telemedizinische Leistungen nach erfolgreicher positiver Evaluierung in die Regelfinanzierung übergeführt werden standen wir in Österreich mit unserer diesbezüglichen Forderung lange vor verschlossenen Türen. Nun gelang es, mit einem von der IGNÄ entwickelten Modell der e-Leistungen erstmals bei einer Verhandlung mit dem Hauptverband den Fuß in die Tür zu stellen. Der Schlüssel dazu war die ELGA Verordnungsnovelle. Gespräche mit dem Ministerium haben eine gute Wende genommen. Wir konnten für alle Ärzte, also auch interessierte Wahlärzte eine einmalige Förderung für die Installation des e-Medikationstools in der Höhe von 1314.- ausverhandeln. Zusätzlich auch 20.- für die laufenden Wartungskosten. Eine Einbeziehung der Wahlärzte in  die laufende Finanzierung wird gerade auf Initiative des ÖÄK EDV Telemedizinreferenten Dr. Bayer (IGNÄ) mit den Versicherungsträgern intensiv verhandelt. Wir sind als IGNÄ zuversichtlich, dass wir auch hier die Interessen der Wahlärzteschaft erfolgreich durchsetzen können. Beachten sie nun bitte die weiteren Aussendungen der Ärztekammer bzw SVC/Hauptverband/GKK. Das Rollout für die Steiermark wurde mit den Arztsoftwareherstellern minutiös geplant, wir ersuchen aber dennoch schon um Kontaktaufnahme mit ihrem Softwarelieferanten zur Vereinbarung eines Installationstermines. Die Ausbezahlung der Förderungen erfolgt nach erfolgreicher Installation unbürokratisch auf Ihr Ordinations-Konto.