Die heutige mitten im Sommerloch positionierte Forderung (siehe IGNÄ-Facebook)  des SPÖ Gesundheitsprechers Erwin Spindelberger im Parlament nach einer Abschaffung des sehr bewährten und mittlerweile versorgungsrelevanten Wahlarztsystems in Österreich zeigt neben einem direkten Anschlag auf eine der beliebtesten Formen der ärztlichen Berufsausübung, auch ein schweres Missverständnis betreffend der ärztlichen Leistungserbringung im nationalen Gesundheitssystem. Ohne die Beteiligung der Wahlärzte wäre aufgrund der ebenfalls durch ähnliche Protagonisten verursachte sowie verfehlte und fehlende Maßnahmen im „Kassensystem“ die Patientenversorgung schwer aufrecht zu erhalten! Die IGNÄ wird sich mit aller Stärke nicht nur für das Bestehenbleiben von Rückersätzen für wahlärztliche Leistungen einsetzen, sondern auch dafür kämpfen, dass diese endlich im vollen Umfang ( 80 % einer Kassenleistung ) von der GKK geleistet werden. ( s.a. von der steirischen Ärztekammer gestartete Initiative zum gerechten und echten 80% Wahlarzthonorarrückersatz bei der stmk. GKK).  Wir fordern ein klares Bekenntnis der Gesundheitspolitik zum Erhalt des versorgungsgrelevanten Wahlarztsystemes.  Ohne Wahlärzteschaft wäre die Versorgung der Patienten nicht mehr aufrecht zu erhalten. Wahlärzte sind als wichtige Säule unserer Gesundheitsversorgung unverzichtbar! Wir stellen uns vehement gegen Versuche, soziale Ungerechtigkeiten im Österreichischen Gesundheitswesen einzuführen! Ohne Kostenrückersatz käme es nämlich neben einer politisch verursachten „Zweiklassenmedizin“, die Freie Arztwahl wäre Geschichte und es käme auch auch zu einer unzumutbar weiteren Zunahme unerträglicher Wartezeiten für Untersuchungen und Therapien.

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Bayer/Moussa/Schweighofer für die  IGNÄ                                                   03.08.2016