UNSERE KAMMER

UNSERE KRAFT

NEUE

ZUSAMMENARBEITSFORMEN

SIND NÖTIG

LEISTUNG

MUSS

SICH LOHNEN

GEMEINSAM

FÜR ZUKUNFTSWEISENDE

IM GESUNDHEITSWESEN

VERÄNDERUNGEN

  • Klares Bekenntnis zum Erhalt des niedergelasssenen Bereichs

    Das Schließen von LKH´s führt zu einer Patienten- und Leistungsverschiebung in den niedergelassenen Bereich. Dieser wird aber ohne Vermehrung von Kassenstellen nur einen Teil davon abfedern. Es müssen daher neue Kassenstellen geschaffen werden und attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass wieder jungen Kollegen sich vermehrt niederlassen. Hier ist die Gemeindepolitik genauso gefordert wie die Landespolitik, diese Rahmenbedingungen zu schaffen. Auf der anderen Seite muss sich die Kasse als Selbstverwaltungskörper von der jahrzehntelangen Blockadepolitik lösen und attraktive Leistungskataloge gemeinsam mit der Ärztekammer erarbeiten, frei von Limiten Deckelungen. Leistung muss sich wieder lohnen. Was wiegt´s das hat´s!

  • IGNÄ für harte Honorarverhandlungen und wieder adäquate Abschlüsse

    Wir stehen für harte Verhandlungen mit der Kasse, schliesslich leisten wir niedergelassenen Ärzte auch harte, verantwortungsvolle Arbeit. Die niedergelassene Ärztehschaft kann nicht für das zunehmende Alter der Bevölkerung und die damit verbundene Multimorbidität wirtschaftlich verantwortlich gemacht werden.

  • Leistung muß sich lohnen - Keine Limite und Deckelungen im Gesamtvertrag

    Leistungen, die erbracht werden, müssen auch eine dem Aufwand entsprechende Abgeltung nach sich ziehen. Die Leistung muß ohne Degression immer gleich viel wert sein (Gleiche Leistung – Gleicher Preis).

  • Monatliche Abrechnung mit den Kassen

    Die Krankenkassen erhalten von uns durch die quartalsweise Abrechnung und das Dulden von Limiten zinsenlose Kredite. Damit muss Schluss sein, wir treten für eine Verkürzung der Abrechnung (wie im Geschäftsleben üblich) auf einen Monat ein.

  • Honorarkatalog NEU

    Neue Leistungen für AM und FÄ. Die alten Honorarsysteme haben ihre Fehler und auch Lücken, die Medizin hat sich weiter entwickelt, die Honorarsysteme sind noch aus dem vorigen Jahrhundert. Diese gehören dringend adaptiert.

  • Voller Wahlarztkostenrückersatz

    2015 hat der Gesundheitssprecher der SPÖ im Parlament, der ehemalige Obmann der Stmk GKK, Herr Spindelberger den Wahlarztkostenrückersatz per Aussendung politisch abschaffen wollen. Die Politik darf keine Realitätsverweigerung betreiben. Mittlerweile sind die Wahlärztinnen und Wahlärzte versorgungswirksam im Niedergelassenen Bereich. Die Wahlarztpatienten und somit die Wahlärzteschaft dürfen keine Schlechterstellung erfahren. Für eine weiterhin starke Wahlärzteschaft steht die IGNÄ. Was wir jedoch ablehnen ist eine Spaltung der Ärzte in Kassen- und Wahlärzte. Die Einigkeit des Standes ist und sehr wichtig.

  • Keine Kassenverträge mit Ambulatorien oder Krankenhäusern und Ausbau des Stelleplanes

    Durch die neue PHC Gesetzgebung und das Versorgungsumsetzungsgesetz entstehen neue Strukturen im Gesundheitswesen. Es wird penibel darauf zu achten sein, dass es nicht zur Verlagerung von Kassenleistungen in Spitalsambulanzen, Kassenambulatorien oder gar in Krankenhäuser kommt. Die IGNÄ steht für eine Stärkung des niedergelassenen Bereiches ohne Deckelungen/Limite.

  • Familienfreundliche Praxismodelle

    Die Frauenquote wird in den Praxen in Zukunft deutlich steigen. Um Frauen eine bessere Vereinbarkeit von Arztberuf und Familie zu gewährleisten, sind neue Zusammenarbeitsformen im Sinne von Teilzeitlösungen, Job-Sharing, Anstellung Arzt beim Arzt, seitens der Kasse endlich zuzulassen. Das Gerede von verlängerten Öffnungszeiten der neidergelassenen Ärzte ist ein kafkaesker Hohn, wenn es niedergelassenen Ärzten nicht gestattet ist, sich beruflich und wirtschaftlich sinnvoll zusammen zuschliessen.

  • Attraktive Grupenpraxislösungen und Jobsharingmodelle

    Das können sein: Gruppenpraxen mit Job Sharing, Gemeinschaftspraxen oder Ärzte GesmbH’s. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür wurden zwar 2009 geschaffen, aber in einer nicht lebbaren Form, weil Ärzte in ein wirtschaftliches Korsett gezwängt werden sollen, das ein Überleben nicht möglich erscheinen läßt. Der Beweis ist, dass österreichweit erst eine Ärzte GesmbH. Gegründet worden ist. Das Gesetz gehört novelliert und für Ärzte lebbar gemacht. Dort wo stationäre Leistungen in den ambulanten Bereich verschoben werden sollen, soll nicht die KAGes oder ein anderer institutioneller Investor Betreiber dieser von Ambulanzzentren (ZAE, AAE) sein, sondern es sind interdisziplinäre Ärztezentren mit Kassenverträgen zu entwickeln mit Kassenvertrag und in Ärztehand als Gesellschafter. Es soll auch Spitalsärzten die Möglichkeit eingeräumt werden, sich an dieser neuen Organisationsform zu beteiligen. Um das Überleben von Einzelpraxen nicht zu gefährden, ist das Leistungsspektrum vor Lizenzerteilung zu definieren und mit der Ärztekammer abzusprechen.

  • Keine Degression bei Job-Sharing-, Übergabe- oder Gruppenpraxen

    Neue Praxisformen dürfen nicht dazu mißbraucht werden, Honorardeckelungen einzuführen.

  • Stop dem Absaugen von Geld aus der Gesundheitsversorgung

    Wir haben derzeit noch eines der besten Gesundheitssystem der Welt. Politiker, aber auch Sozialversicherungs- und Wirtschaftskammervorsitzende arbeiten derzeit hart daran, dass wir uns in 10 Jahren jenseits von  Rang 25 wiederfinden werden. Bundes- und Vizekanzler haben sich darauf geeinigt, in den nächsten Jahren weitere 4,5 Milliarden Euro dem Gesundheitswesen vorzuenthalten. Es wurde am 14.12.2016 im Parlament neben dem Primärversorgungsgesetz auch das Versorgungsumsetzunggesetz (VUG) beschlossen. Im Rahmen dieser Gesetzgebung wurde ein Kostendämpfungspfad beschlossen, welcher letztlich ein Minis von mehreren Milliarden Euro im Gesundheitssystem bedeutet. Alles Leistungen, die den Menschen nicht erbracht werden. Eine so massive Reduktion der Gesundheitsausgaben kann nicht ohne Qualitätsverlust für die Versorgung der Menschen stattfinden. Sollte der geplante Raubbau am Gesundheitswesen tatsächlich politisch durchgedrückt werden, ist die Gesundheitsministerin zu fragen, wie sie als Hauptverantwortliche die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung weiter sicher stellen kann. Übrigens: Das Bundesheer erhält zusätzliche 200Mio Euro.

  • Lehrpraxislösung

    Nach wie vor blockiert der Gesetzgeber die volle Lehrpraxisfinanzierung. pro Jahr wandern unzählige junge Kolleginnen und Kollegen ins Ausland ab, wo bessere Arbeitsbedingungen und klare Karrierechance vorherrschen. Unserem Staat geht dadurch Volksvermögen verloren (ca 350000 Euro pro Abgänger). Das Ausfinanzieren der Lehrpraxis beträgt einen minimalen Bruchteil davon und würde dazu beitragen, dass junge Kollegen den Beruf des Landarztes wieder in ihren Focus bekommen. Wir fordern daher die Ausfinanzierung der Lehrpraxis in Österreich.

  • ELGA muss neu aufgesetzt werden

    Das ELGA Gesetzt ist auf den Weg gebracht und hat viele Stolpersteine eingebaut. Für uns Ärzte, aber auch für die Patienten.  Es ist vehement dafür einzutreten, dass ELGA arzt- und somit patientengerecht aufgesetzt wird, denn die bisherige Lösung wird ins Chaos führen.  Nähere Informationen zu ELGA finden Sie auf der offiziellen ELGA SEITE. Beachten Sie, dass sie als Gesundheitsdienstleister Ihre Patienten auch über das situative Widerspruchsrecht in ELGA aufklären müssen, da der Patient durch dieses Recht Teile seiner Krankengeschichte, Auszüge aus Befunden, der e-medikation etc. aktiv streichen lassen kann. Was das dann im Haftungsfalle für uns Ärzte bedeutet, ist derzeit noch nicht absehbar. Die bisherigen Versuche mit der e-medikation sind aus unserer Sicht kläglich gescheitert, das System ist nicht praxistauglich.

  • Standort-Qualität

    Der Landeshauptmann kann als Verantwortlicher für die Gesundheitsversorgung nicht tatenlos zusehen, wie Praxen in Randregionen kaum oder gar nicht mehr nachbesetzt werden können. Hier ist durch Zuschläge dafür zu sorgen, dass Praxen in Randregionen der Steiermark wieder attraktiver werden.

  • Prävention

    Prävention findet im patientennahen Bereich statt, kostet viele Gespräche und damit viel Zeit, ist aber durch ihre Nachhaltigkeit volkswirtschaftlich kosteneffektiv. Die Prävention ist zu fördern und entsprechend zu honorieren.

  • Bürokratisierung

    Diese nimmt auf allen Ebenen des Gesundheitssystems, im Spital wie im niedergelassenen Bereich, immer mehr überhand und droht den Kontakt zum Patienten zu ersticken. Hier besteht dringlichster Handlungsbedarf.

  • Weiterentwicklung von Sytriamed.net

    Der Ärzteverbund Styriamed.net wurde von der Interessensgemeinschaft Niedergelassene Ärzte in ein international beachtetes Netzwerk von Gesundheitsdienstleistern weiterentwickelt. Wir sehen darin hinkünftig eine tragende Säule in der modernen medizinischen Versorgung. Allen voran sind die treibenden Kräfte hinter Styriamed.net die vielen Funktionäre der IGNÄ, welche dem Verbund immer neuen Input geben. Die von styriamed.net angebotenen Zusatzleistungen müssen im Honorarkatalog aber auch abgebildet werden.

  • Etablierung einer multifunktionalen Vertretungsärztebörse

    Ein akut eingetretender Notfall im privaten Bereich, welcher Art auch immer,  läßt den Ordinationsbetrieb unmittelbar stillstehen. In Zeiten von EDV, Handy und multiprofessionellen Assistenzsystemen benötigt die Ärzteschaft ein rasch verfügbares Tool, kurzfristig einen Vertreter kontaktieren zu können. Wir haben dafür ein Lösungskonzept: Die VertreterAPP.

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