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Impfen ist eine sehr komplexe Angelegenheit, warnt Ärztekammer Stmk Vizepräsident Prof Dr Dietmar Bayer.  Auch, wenn es für den Laien so aussieht als würde nur ein Loch in die Haut gestochen werden und ein Serum darunter appliziert werden, es ist und bleibt eine ärztliche Leistung. Das Impfmanagement wie auch die Prüfung der Impftauglichkeit sind ureigenste ärztliche Agenden. Niemand würde ernsthaft sein Auto an der Tankstelle reparieren lassen. Wir Ärzte beraten Sie gerne bei Ihren Fragen zu Impfungen und zum Impfen generell. Näheres dazu unter: ==> Ärztekammer warnt vor staatlicher „Fließband-Impfung“ und „Instant-Impfungen“ in Apotheken

Nachdem es uns federführend gelungen ist, auch für Wahlärzte die Förderung für e-medikation erreichen, sind wir nun dabei, für Wahlärzte ebenfalls die monatlichen e-medikations Servicekosten(20.-) über den jüngst vom Vorstand der steirischen Ärztekammer bestellten stv. steirischen Wahlarztreferenten und Telemedizinreferenten der ÖÄK, Dr.Bayer (IGNÄ) zu sichern. Derzeit laufen noch die Verhandlungen, wir werden sie rechtzeitig über Neuerungen diesbezüglich informieren.

Während in Deutschland schon seit Jahren telemedizinische Leistungen nach erfolgreicher positiver Evaluierung in die Regelfinanzierung übergeführt werden standen wir in Österreich mit unserer diesbezüglichen Forderung lange vor verschlossenen Türen. Nun gelang es, mit einem von der IGNÄ entwickelten Modell der e-Leistungen erstmals bei einer Verhandlung mit dem Hauptverband den Fuß in die Tür zu stellen. Der Schlüssel dazu war die ELGA Verordnungsnovelle. Gespräche mit dem Ministerium haben eine gute Wende genommen. Wir konnten für alle Ärzte, also auch interessierte Wahlärzte eine einmalige Förderung für die Installation des e-Medikationstools in der Höhe von 1314.- ausverhandeln. Zusätzlich auch 20.- für die laufenden Wartungskosten. Eine Einbeziehung der Wahlärzte in  die laufende Finanzierung wird gerade auf Initiative des ÖÄK EDV Telemedizinreferenten Dr. Bayer (IGNÄ) mit den Versicherungsträgern intensiv verhandelt. Wir sind als IGNÄ zuversichtlich, dass wir auch hier die Interessen der Wahlärzteschaft erfolgreich durchsetzen können. Beachten sie nun bitte die weiteren Aussendungen der Ärztekammer bzw SVC/Hauptverband/GKK. Das Rollout für die Steiermark wurde mit den Arztsoftwareherstellern minutiös geplant, wir ersuchen aber dennoch schon um Kontaktaufnahme mit ihrem Softwarelieferanten zur Vereinbarung eines Installationstermines. Die Ausbezahlung der Förderungen erfolgt nach erfolgreicher Installation unbürokratisch auf Ihr Ordinations-Konto.

Wie bereits die Kleine Zeitung vom 23.Juni 17 berichtet, sind viele Steirer in wichtige Funktionen der ÖÄK aufgerückt. Allen voran konnten wir durch geschickt geführte Verhandlungen unseren Präsidenten Dr Herwig Lindner (IGAÄ) als 1. Vizepräsidenten der ÖÄK positionieren. Seine Wahl, wie auch die Wahl des Präsidenten Prof Dr Thomas Szekeres war übrigens einstimmig., Ein starkes Zeichen also. VP und KO Dr Norbert Meindl von der Aktion freier Arzt wurde einstimmig zum stellvertretenden Kurienobmann der Kurie NGL Ärzte gewählt, wie auch Charly Kornhäusl von der IGAÄ/IGNÄ bei den Angstellten Ärzten. Alexander Moussa, Obmann der IGNÄ und kassenärztlicher Referent der steirischen Kammer ist designierter stv. Sektionsobmann Allgemeinmedizin, Referent für Lehrpraxis und auch im Patientensteuerungsreferat Co Referent geworden. Das Kammer Urgestein Dietmar Bayer (IGNÄ) wurde in mehrere Referate der ÖÄK gewählt, unter anderem auch als ÖÄK Telemedizin-Referent und e-Health Koordinator in den Ordinationen der Bundeskurie NGL Ärzte. Last but not least, KO und VP der steirischen Kammer, Dr. Eiko Meister von der Aktion freier Arzt wurde Vorsitzender des Bildungsausschusses. Somit besetzen wir Steirer wichtige Schluesselfunktionen in der Österreichischen Ärztekammer. Die Kammern sind nun konstituiert, nun geht es rasch an die Arbeit, der Themendruck ist enorm. Wir haben in der ÖÄK auch massgeblich an der gestern am Kammertag einstimmig verabschiedeten Resolution zum PHC Gesetz mitgearbeitet. Davon mehr unter: www.aerztekammer.at